Ingo Frank (Die Partei) - Wie viel Satire steckt in der Regensburger Politik?
Zwischen Oppositionsrolle und Provokation: Ein Einblick in die Arbeit der Satirepartei im Regensburger Stadtrat.
09.02.2026 65 min Alexander Roth
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode erörtert Ingo Frank, Stadtrat für die Satirepartei Die PARTEI, seine Erfahrungen aus sechs Jahren kommunalpolitischer Arbeit in Regensburg. Frank beschreibt seine Funktion als „Einzelstadtrat“ und „Frühwarnindikator“ bei knappen Abstimmungen sowie seinen Ansatz, Bürgerinteressen durch unkonventionelle Methoden wie Gespräche an der Donau zu ermitteln. Neben einer Bilanz der gescheiterten Koalition stellt er Kernpunkte seines Programms vor, darunter den Bau des „Frank Towers“, Infrastrukturprojekte für den Automobilverkehr und die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer. Das Gespräch beleuchtet das Spannungsfeld zwischen satirischer Zuspitzung und ernsthafter Sachpolitik in Themenbereichen wie Haushalt, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung.
Folgen-Intro
Regensburg steht kurz vor der Kommunalwahl, und die Frage nach der Ernsthaftigkeit politischer Akteure gewinnt an Relevanz. In dieser Folge begrüßen wir Ingo Frank, der seit 2020 als Vertreter der Satirepartei „Die PARTEI“ im Regensburger Stadtrat tätig ist. Mit seinem Slogan „Kein Quatsch mehr“ tritt er an, um den – aus seiner Sicht – tatsächlichen „Quatsch“ der etablierten Parteien durch gezielte Satire und sachorientierte Impulse offenzulegen. Das Gespräch widmet sich der Frage, wie viel satirisches Potenzial im Stadtrat schlummert und welche konkreten Visionen Frank für die Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2032 verfolgt.
Kapitelmarken
00:00:01 Intro & Vorstellung 00:01:52 Die Rolle der PARTEI in den Koalitionsgesprächen und das Scheitern des Bündnisses. 00:07:05 Frank als „Frühwarnindikator“ bei knappen Abstimmungsverhältnissen. 00:10:28 Bürgerbeteiligung an der Donau: Die „Bier-Aktion“. 00:12:42 Einschätzungen zum Satire-Potenzial und zur Ernsthaftigkeit anderer Stadtratsmitglieder. 00:17:53 Ja/Nein-Runde 00:19:11 Das Wahlprogramm: Der „Frank Tower“ 00:21:16 Verkehrspolitik: Sallerner Regenbrücke und Öffnung der Steinernen Brücke für Autos. 00:28:42 Wohnraumschaffung durch Eingemeindung von Lappersdorf und Kareth. 00:31:49 Radwege mit PV-Überdachung und Zweitwohnsitzsteuer 00:37:12 Finanzpolitik 00:49:56 Wirtschaftsförderung: Fokus auf Frauen, KI und Digitalisierung. 00:53:35 Sicherheit und Stadtbild: Videoüberwachung, Beleuchtung und Musikkonzepte. 00:58:55 Ausblick auf die Wahl: Mögliche Stichwahl und Koalitionspräferenzen.
Ingo Frank
Ingo Frank vertritt seit dem Jahr 2020 die Satirepartei „Die PARTEI“ im Regensburger Stadtrat. Er lebt im Stadtteil Schwabelweis und agiert im Gremium als Einzelstadtrat ohne eigenen Fraktionsapparat. In dieser Funktion beschreibt er sich selbst als einen „Frühwarnindikator“ für knappe Abstimmungsverhältnisse, da er kontaktiert wurde, wenn eine Mehrheit im Rat „Spitz auf Knopf“ stand.
Ingo Frank vertritt seit dem Jahr 2020 die Satirepartei „Die PARTEI“ im Regensburger Stadtrat. Er lebt im Stadtteil Schwabelweis und agiert im Gremium als Einzelstadtrat ohne eigenen Fraktionsapparat. In dieser Funktion beschreibt er sich selbst als einen „Frühwarnindikator“ für knappe Abstimmungsverhältnisse, da er kontaktiert wurde, wenn eine Mehrheit im Rat „Spitz auf Knopf“ stand.
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